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Die Geschichte einer arabischen Stute
und der arabischen Pferderasse
Hans-Joachim Nagel studierte zwar
Volkswirtschaft, widmete sein Leben jedoch der Tierzucht. Seit rund vierzig Jahren
beschäftigt er sich mit der Entwicklung moderner Tierhaltung, eine Tätigkeit, die ihn
vor allem nach Osteuropa und in den Mittleren Osten führte. Im ungarischen Staatsgestüt
Babolna traf er zum ersten Mal auf arabische Pferde. Einige Jahre später führte ihn sein
Beruf nach Ägypten. Im Staatsgestüt El Zahraa war
der Einfluß des großen Nazeer noch deutlich spürbar. Dort traf Hans-Joachim Nagel auf
die Stute Hanan ...

1967 kaufte er sie und brachte sie nach Deutschland, wo sie von manchen mit Argwohn
empfangen wurde. Ihre Abstammung war ungewöhnlich, ging sie doch nicht auf eine der
bekannten Linien zurück, sondern war "nur" ein Geschenk an König Fuad. Was
sollte, was konnte eine solche Stute züchterisch schon hervorbringen?

So argumentierten die Gegner! 15 Jahre später zog Hanans Sohn Jamil
in denUSA in die Top Ten der "Nationals" ein. Es drängte sich die Frage
auf: Wo ist der Zusammenhang zwischen einem arabischen Pferd und seinem Pedigree?
Dieses Buch ist das Ergebnis von dreißig Jahren züchterischer Erfahrung und behandelt
eine der wichtigsten Fragen, die sich ein Züchter stellt: Was will ich erreichen? Dies
ist die bemerkenswerte Arbeit (einige würden die Thesen als revolutionär bezeichnen)
eines Mannes, der sowohl in der Theorie als auch in der Praxis zu Hause ist. Hans-Joachim
Nagel ist 1930 geboren, seit 17 Jahren ist er Vorsitzender des deutschen
Araberzuchtverbandes und seit 1994 Vizepräsident der WAHO.
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