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straightegyptians

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> Luftsacktympanie
bterlaan
post Mar 20 2006, 12:06 PM
Post #1


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In einem anderen Topic (Zuchtmisserfolge) wurde die Luftsacktympanie als erbliche Krankheit bei bestimmten SE- Linien erwähnt, ohne dass jedoch EInzelheiten angegeben wurden.
Beim Googlen habe ich diese sehr interessante Seite gefunden, eine Thesis der Uni Hannover. Da wird zwar angegeben, dass das AV in den Krankheitsfällen vermehrt vertreten sei, aber so auf dei Scnelle habe ich nichts über SE oder sogar bestimmte SE-Linien gesehen. Ich muss mir das ganze nch genauer anschauen.
Was mir auffällt, ist, dass die AV vom FN angegeben seien, nicht vom VZAP. In wie weit sind diese FN-Informationen zuverlässig? Wenn jemand etwas näheres darüber weisst, gerne Eure Kommentare.
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Dr Daniel Wigger
post Mar 20 2006, 12:35 PM
Post #2


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Ich kenne diese Studie und eine weitere Veröffentlichung und habe damals in Hannover nachgefragt. Man war dort aus Datenschutzgründen nicht bereit, Infos zu den Abstammungen/betroffenen Fohlen weiterzugeben. Einerseits verständlich, andererseits wird das zuchthygienische Ziel solcher Studien damit meiner Meinung nach ad absurdum geführt ...

Ich glaube ich darf ohne Verletzung der Schweigepflicht darauf hinweisen, daß ich im Laufe der Jahre von einer Handvoll Araberfohlen mit diesem Leiden erfuhr, die alle weiblich und rein ägyptisch waren. Eines starb - der Rest wurde erfolgreich operiert.
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Helen Hennekens
post Mar 20 2006, 12:45 PM
Post #3


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Hi Bianca,
I am sorry to answer you in English but maybe you will understand it better.
As I talked to you before about this subject we have bred 3 foals sofar with this problem an none of them were related to oneanother.

They were all treated by the Tiho in Hannover and with very good results.
What I found out while my horses where in this clinic was that they have seen this problem more in Thoroughbreds than in arabs. Also they said that this was
not a typical SE problem but a problem for arab horses in general.

Unfortunatly not many vets know what this is when they first see this problem and are confused with the fact that the foal may have strangles. A lot of foals get treated the wrong way.

After my foals were treated ( as young as at 6 weeks) none of them had any problems afterwards and have grown out to be healthy and good performing horses.

So my horses where all 3 by different sires and different damlines.

Hope you can find out more about this in the future
good luck
helen
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Guest_Guest_*
post Mar 20 2006, 04:02 PM
Post #4





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Ich kenne ein Hengst- und ein Stutfohlen, beide erfolgreich operiert und keine Probleme mehr damit.
Beide aus Eltern die nicht sehr miteinander verwandt sind, also in diesem Fall auch kein Fall extremer Inzucht (von der man immer hört daß es die Wahrscheinlichkeit verstärken soll).
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Guest_Guest_Gast_*_*
post Mar 20 2006, 05:54 PM
Post #5





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Wie geht man denn nun mit so einer Krankheit um? Soll man die vier Linien die es auffällig häufig betrifft meiden oder soll man es ignorieren, weil man es ja erfolgreich operieren kann. rolleyes.gif
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bterlaan
post Mar 20 2006, 06:02 PM
Post #6


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Thank you Helen, for your openness. Though this thesis is interesting, I have. doubts. First, about how it had been established that they fioals were Arabs. The VZAP was mentioned once, but it was also said that in some cases the motherline was unknown, or that the father was a Lusitano It id not clear to me if those horses were also counted or if eg partbreds were also counted as "arab".

Then, if a problem (any problem) occurs at one place, it is probable that those horses are related. The first idea is heredity, but I really wonder if eg a nutritional or other environmental factor could not also be the cuplrit. Only if the problem occurs in some lines with the horses being kept at altogeher different places, the environment becomes less probable as the cause of the problem. The interesting stories of Helen and Guest, telling us about unrelated foals that were kept at the same place, might indicate the possibility of some environmental factor. On the basis of what I know now, which is, admittedly, not much, I would not dare to say that it is hereditary, much less that it occurs especially in SEs. If one knows a number of affected foals that happen to be SEs, that does not mean that it does not occur to the same or a higher extent in other lines as well.

All elephants are mammals, but not all mammals are elephants.

Just some thoughts of mine. As only too often, we don't know enough.
So keep our eyes open and hope for honest and unbiased information.
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Dr Daniel Wigger
post Mar 20 2006, 08:14 PM
Post #7


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QUOTE (Guest_Gast_* @ Mar 20 2006, 06:54 PM)
Wie geht man denn nun mit so einer Krankheit um? Soll man die vier Linien die es auffällig häufig betrifft meiden oder soll man es ignorieren, weil man es ja erfolgreich operieren kann. rolleyes.gif
*


... was denn meiden? Die TiHo und die betroffenen Züchter/Besitzer haben doch wider zuchthygienische Interessen Stillschweigen vereinbart. Außer den Betroffenen kennt keiner die Linien. Damit sind - um es einmal deutlich und kritisch zu sagen - diese Studien für mich das Papier nicht wert, auf dem sie stehen ...
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bterlaan
post Mar 20 2006, 10:06 PM
Post #8


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Genau, und so kann man auch nicht meine Zweifel wegnehmen, die ich als berechtigt empfinde auf Basis dessen ,was offenbart wurde. Auch privat hat sich bei mir keiner gemeldet, aber wenn dem so gewesen wäre, hätte ich nichts direktes sagen können, da ich ein solches Vertrauen nicht misbrauchen möchte.
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Guest_Guest_Gast_*_*
post Mar 21 2006, 05:40 PM
Post #9





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Wenn Mann eine Handvoll betroffener Araberfohlen kennt, kann er doch auf die eine oder andere Linie Rückschlüsse bilden.
Ich kenne auch ein solches Fohlen. Was mache ich mit meinem Wissen? Würdet ihr wissen wollen, ob Eure Linien davon betroffen sind? Man bedenke:
1.Ist es nicht mal sicher, dass es genetisch bedingt ist. Man nimmt es lediglich an.
2. Wenn es doch genetisch bedingt sein sollte, muß auch der Erbgang berücksichtigt werden.
Solange diese Fragen nicht geklärt worden sind, gehören die Daten für mich unter Verschluß, sonst kommen wirklich welche auf die Idee, das die vier Linien ausgemerzt gehören, im Namen der Zuchthygiene. sad.gif
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Guest_Guest_*
post Mar 21 2006, 06:31 PM
Post #10





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Wenn ich an die Fohlen denke die ich kenne (sind leider oder zum Glück nur ein paar) dann sind sie aus doch sehr unterschiedlichen Linien.
Also - welche davon will man ausmerzen?
Alle die darin vorkamen? Dann sind leider ein großer Teil aller Ägypter nicht nur in Deutschland von der Bildfläche verbunden ...
Komisch, manche Züchter außerhalb Deutschlands denken sich überhaupt nichts dabei sondern zeigen solche Fohlen auch Besuchern! Mit dem Argument in ca. 3-4 Monaten hat es sich verwachsen, dann gibt es kein Problem mehr damit !
Übertreiben wir Deutschen mal wieder?
Mal ein anderer Denkansatz !?
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Guest_Guest_Gast_*_*
post Mar 21 2006, 07:29 PM
Post #11





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Wir Deutschen kann man wohl nicht sagen, eher wir Araberzüchter. Wenn ich sehe, wie andere Zuchten, Warmblüter, Vollblüter, Quarter usw. mit ihren Defekten umgehen, so sind die nicht so hysterisch.
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bterlaan
post Mar 21 2006, 07:30 PM
Post #12


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"Wenn Mann eine Handvoll betroffener Araberfohlen kennt, kann er doch auf die eine oder andere Linie Rückschlüsse bilden"

Kann man nicht. Wenn man nur einen Handvoll kennt, weiss man noch gar nichts. Wenn die betroffennen Fohlen im gleichen Stall sind, kann es sein, dass zB der gleiche Hengst der Vater ist, oder die Gleiche Stute die Mutter, es aber trotzdem Umwelteinflüsse sind, die es verursachen. Ich sage nicht, dass es so ist, aber es kann so sein. Wenn ic hdann Berichte lese, dass ganz unterschiedliche Linien es hatten, im gleichen Stall, dutet das ehe rauf Umwelt. Wenn nun zB verwandtePferde in gan zuntershiedlichen STällen es haben, dann lässt sich eher etwas erbliches vermuten. So weit ich die Thesi gelsen und kapoert habe, ist es, WENN es schon erblich st, auf keinem Fall eine einfache Vererbung über einem Gen, wie bei SCID. Es kommt auf jedem Fall mehr zusammen. Kurz: wir siessen einfach nicht genug um überhaupt eine Schussfolegrung zu zeiehn, in welche Richtung auch.
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