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Full Version: Marktsituation/Decktaxe
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Aliha
In der Diskusion um die Filsinger-Hengste stellte Melita die Frage nach der Höhe der Decktaxen.
Da ich selbst auch Hengsthalter bin würde es mich wirklich mal interesieren was ihr bereit seid auszugeben für einen Hengst.
Gabriele Schweiher
Kommt auch immmer auf den Hengst im einzelnen an, ob es sich für den jenigen lohnt oder wert ist, soviel auszugeben. Ich finde für manche Hengste, auch gerade viele ohne Schleife oder Schauerfolge( was man ja nicht vergleichen kann )sind die Preise ziemlich unverschämt hoch, keine Relation zum Marktwert des späteren Fohlens oder Erfolge des Hengstes oder seiner Nachzucht. Nur so meine Meinung, Kommt auch drauf an, ob man die Nachzucht behalten will oder nicht.
Gruß, Gabi
HLM
Hi Aliha

this is a good question. I think usually there is an introductory fee, when a stallion stands for the first year, and then it depends on what he has accomplished under saddle and produces and his get sells for.

Hansi biggrin.gif
Serenity Arabian Farms
bigdreamer
Aus der Sicht der Hengsthalter stellt sich die Frage: Was hab ich mit meinem Hengst vor?
Dementsprechend kann man ein Marketingkonzept ausarbeiten/ausarbeiten lassen.

Natürlich hat ein promoteter Hengst eine höhere Decktaxe als ein "no name" (jemand muss die Werbung ja bezahlen)- was jedoch nichts über Qualität aussagt.

Ich glaube man kann das Thema Decktaxe nicht einfach kategorisieren.

Unsere Hengste sind Familienmitglieder und wir sind nicht abhängig von Bedeckungen.
Bei Freunden und Geschäftspartnern sprechen wir gar nicht über Decktaxen, und bei allen "anderen" lassen wir unsre Jungs sowieso nicht decken.
Wir sind uns bewusst, dass wir durch die Bedeckung mitverantwortlich sind für ein neues Leben und möchten diverse Risiken einfach so gering wie möglich halten.

Mir ist vollkommen bewusst, das unsere Art und Weise nicht auf die Allgemeinheit anzuwenden ist, aber vielleicht versteht man andere "eigenartige" Hengsthalter damit leichter.


Liebe Grüße

bigdreamer
nina c K
Ich glaube für einen Hengst, der

- dem Stutenhalter gefällt
- dessen Nachzucht dem Stutenhalter gefällt und der
- zur Stute des Stutenhalters passt

sind viele bereit, die Decktaxe zu zahlen, mag sie nun 500 oder 1500 oder auch mehr sein. Was nicht heißen muss, dass sich niemand freuen würde, wenn die Decktaxen niedriger wären. Aber ich glaube die meisten würden soviel Geld ausgeben, wenn sie der Meinung sind, dass es dieser Hengst "einfach ist", und er eben soviel kostet. Aber vielleicht kippt die Umfrage ja auch noch?
DrSabine
Die Frage wird hier nach dem Maximum gestellt, das man für eine Bedeckung bezahlen würde. Ich habe die höchste Kategorie angekreuzt, die jedoch nur gilt, wenn

- der Hengst Nachzucht hat, die mir sehr gut gefällt
- gekört ist bzw eine Gold- oder Silberschleife hat
- leistungsgeprüft ist
- das Fohlen für mich selbst ist

Ich decke meine Stute(n) nur, wenn ich das Fohlen behalten möchte. Damit die eine nie, die andere bisher ein Mal, die dritte ist noch zu jung (Nachwuchs aus Nr. 2)

Für den "Markt" möchte ich kein Fohlen produzieren. Daher würde ich auch die Decktaxen scheuen, die mir beim Verkauf eines mittelmäßigen (Hengst?-)Fohlens nicht im entferntesten eine Kostendeckung ermöglichen. Hobbys kosten Geld, ok, aber mein Hobby heisst vorrangig reiten, nicht vorrangig züchten. Und grundsätzlich wäre ich froh, einen Hengst der die ersten drei oben genannte Kriterien erfüllt, für weniger als 1500 Euro zu kriegen. Bin für Vorschläge gerne offen (SE ist Bedingung!).

Sabine
Guest
Für mich als Hengsthalter steht auch die Reiterei im Vordergrund und wer von ihm ein Fohlen will, soll eine entsprechende Gebühr bezahlen. Die liegt aber bei uns deutlich unter 1000 Euro. Interessenten sind genügend da, aber ehrlich gesagt, bin ich froh, wenn sich die Gaststuten in Grenzen halten, denn jede bedeutet:

-Störung und Einschränkung des allgem. Tagesablaufs im Stall
-Verletzungsgefahr für den Hengst
-Verantwortung für mich als Hengsthalter für die Stute

Sind alle weg, können wir wieder unsere Ausritte genießen. Stuten und das Deckgeschäft bringen einem Unruhe in den Stall. Wir gehören auch nicht zu den Hengsthaltern, die Henst und Stute einfach auf die Weide lassen und sagen "so nun macht mal". Das die Stute tragend und unverletzt nach Hause geht, ist uns genauso wichtig, wie dass unser Hengst die Saison unbeschadet überlebt. Und kriegt er doch mal einen Schuss möchte ich von der Deckgebühr wenigstens die Tierarztrechnung zahlen können... ph34r.gif
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