habiba
Aug 18 2003, 08:40 AM
I know there was an thread like that in June 2002, but I guess it is lost. So please help me again!
What do you know about the Tahawy? Why are they not accepted an by whom? Which great and well known horses were bred? What are the lines? Are there some of them today in Germany?
Hopefully, Andrea
Oliver
Aug 18 2003, 10:08 AM
Die drei einzigen von der WAHO anerkannten Tahawy-Pferde sind Folla, Futna und Bint Barakat.
Von Folla gibt's Nachkommen in Österreich (Schieferegg - jetzt Spanien) und Deutschland.
Der Fulla-Sohn Hamdan II stand in Österreich - ein hartes, leistungsstarkes, trockenes "Wüstenpferd" mit stahlahrten Beinen und starkem Rücken (bis ins hohe Alter). Ein Muster and Härte und Kraft. Natürlich hatte er keinen "Dish", der für viele heute als Qualitätsmerkmal gilt. Ein Foto von ihm ist in der Pedigree-Abteilung zu finden.
Wenn ich mich recht erinnere, gab's in Österreich die Schimmelstude Ghada und die stammte auch von Tahawy-Pferden ab - eine Schimmelstute von großer Schönheit. Sie besaß riesige Augen und ein trockenes, bezaubernd schönes Gesicht und ein bemerkenswert leichtfüßiges Gangwerk - sie glitt über den Boden wie eine Katze. Ein Traumpferd. Hab' irgendwo noch Fotos von ihr. Leider weiß ich ihre Abstammung nicht aus dem Kopf... (werde alt).
Dr Daniel Wigger
Aug 18 2003, 11:11 AM
QUOTE (Oliver @ Aug 18 2003, 11:08 AM)
Wenn ich mich recht erinnere, gab's in Österreich die Schimmelstude Ghada ... Leider weiß ich ihre Abstammung nicht aus dem Kopf... (werde alt).

Hallo Oliver
... bist ja auch "Senioren"-Mitglied!
Ghada war von Amlam (Emam) aus der Bint Folla von Hamdan.
HLM
Aug 18 2003, 11:20 AM
Lieber Oliver
"Werde alt"?? Mmmm. Dann binich ja "Uralt" ha!.
Ghadaa (Ghada) (1969)
ist by Amlan (eman) (1945 x Bint fulla (Bint folla) (1956)
eine Shueweymah sabbah bred by Hamdan Stables, Egypt and imported by Mr eutermoser,Austria in 1970.
and imported to canada in 1982 by Spangenberg/Dries, Sie hatte 5 Toechter und 6 Soehne.
Wie ich bereits einmal uebers Forum brachte, habe ich alle Tahawi horses aus meinem "Questionable" pedigree/parentage herausgenommen, da ich von reliable parties in Egypt bonafide Bestaetigungen habe, dass diese Pferde "rein" (Asil) sind. Asil club erkannte alle an, Al Khamsa hier noch nicht.
Liebe Gruesse
Hansi
Serenity Arabian Farms, Florida
El Sabu
Aug 18 2003, 12:04 PM
Unsere "Gamila Abbas el Rieh" gehört ebenfalls zur Familie Shuweymah Sabbah.
Ihre Mutter ist die Nana el Nadia (El Abadiya Arab)-Niesah- Shams el Nefisa-Nefrotete-Bint Folla-Folla
habiba
Aug 18 2003, 06:44 PM
Gibt es weitere Fotos dieser Pferde? Kann mir jemand den Stammbaum mitteilen? Wie ist es mit weiteren Nachkommen? Wer war Amlam und wer Hamban?
Was ist über sie zu sagen? Wie unterscheiden sie sich von unseren straight egyptians?
Nicole, wie würdest Du die Stärken Deiner Stute beschreiben (die mir im Übrigen megatoll gefällt!)? Vom welchem Züchter stammt sie?
Hansi, hab ich das richtig verstanden, Sie haben tahawy-gezogene Pferde? Welche sind das?
Viele Fragen, ich hoffe auf noch mehr Antworten?
El Sabu
Aug 18 2003, 10:46 PM
Hallo Andrea,
danke für die Blumen
Ich schick dir die Daten per Mail.
Guest_AndreaO
Aug 19 2003, 01:45 PM
Ich gebe noch nicht auf!
Auf welcher CD sind denn die Nachfahren dieser drei Pferde zu erfahren?
Gibt es denn gar nichts, was man über diese Pferde erzählen kann?
Gruß, Andrea
Guest_Dennis
Aug 20 2003, 12:01 PM
Hamdan hatte mit den Tahawy-Pferden gar nichts zu tun, er wurde lediglich mit der Tahawy-Stute Folla angepaart, die daraus resultierende Stute Bint Folla ging dann zu Amlam-Eman, der auch nichts mit den Tahawy-Pferden verwandt war.
Die Tahawy-Pferde - um einmal zu generalisieren - waren harte, genügsame "Arbeits"pferde, die nicht viel mit der (vielleicht) übetriebenen Eleganz der anderen, eher auf Schönheit selektierten Ägypter zu tun hatten. Darum hat sich auch keiner für sie begeistern können - oder nur sehr wenige. Bernd Radtke aus Belgien und seine Frau haben sich in den achtziger Jahren die Mühe gemacht und alle Tahawy-Pferde fotografiert und katalogisiert und stutbuchmäßig erfasst; doch die WAHO-Anerkennung blieb ihnen letztlich versagt. Ihre Pedigrees wurden seit Generationen nur mündlich überliefert und das war wohl mit ein Grund, sie nicht anzuerkennen. Alle, die interne Infos darüber haben, bitte ich mich zu korrigieren.
Hamdan II war, wie von Oliver erwähnt, ein harter Hengst, der allerdings nicht das geringste arabische Flairaufzuweisen hatte. Mehanna, der Rein-Ägypter aus El Zahraa, der ebenfalls auf Schieferegg stand, war viel schöner und hochedel und ebenfalls ein unglaublich leistungsstarkes Pferd, das Western, Distanzen und Dressur gehen konnte. Darum gab man ihm verständlicherweise den Vorzug.
Die Ägypterzüchter schreckten vor Tahawy-Blut zurück, weil es
a) keine Abstammungen für diese Pferde gibt (so ist die Mutter der Folla nur "eine Shuwaymah Sabbah vom Stamm der Hahawy")

sie nicht unserem Bild von einem arabischen Pferd entsprachen
Der Yakout-Sohn Ibn Yakout wurde von Ägypten in die Schweiz exportiert und war jahrelang Beschäler auf dem Hanaya-Gestüt. Sein Vater Yakout stammte von Tuhotmos aus der Bint Folla. Leider war Ibn Yakout alles andere als schön und vererbte sich auch dementsprechend, sodaß sein Blut heute kaum in der Zucht zu finden ist.
Alle Nachkommen von Folla (Fulla), Futna und Bint barakat sind auf derganz normalen AHRA-CD verzeichnet.
Guest_Gast
Aug 20 2003, 04:33 PM
"Abstammung/Ägypterzüchter"
Vater Soliman konnte für jedes Pferd 60 Vorfahren aus dem Gedächtnis benennen und wenn nochmal nachgefragt wurde, wußte er es immer noch
Z.B. Bonbolle eine Tahawie-Zuchtstute von Rock (Ragie Dahman x El Chaarssa Bint Gezeier) aus der Maskerade (Kohinor x Bint Nahaar) brachte Soliman viele Siege toll toll toll!
Schade, daß "man" auf diese Pferde verzichtet - an der Abstammung kann es jedenfalls nicht liegen!!!
Guest_Gast
Aug 20 2003, 09:22 PM
...hier ist noch ein Pferd mit Tahawy-Abstammung
http://www.ajiba-stud.de/pferde/anega/aneg...ega1/Anega1.htmEine Urenkelin von Bint Folla.
Guest_AndreaO
Aug 21 2003, 06:47 AM
Oliver
Aug 21 2003, 07:36 AM
Sicher lag es AUCH an der Abstammung, denn kein Mensch ist in der Lage sich Abstammungen von mehr als 30 Pferden bis in die siebte Generation zu behalten. Das wären nämlich über 7000 Namen - in Worten SIEBENTAUSEND. Es gab aber weit mehr als nur 30 Tahawy-Pferde... Auch "Vater" Soliman konnte sich das, bei aller Wertschätzung, sicher nicht merken. Darum blieben Zweifel. Auf der anderen Seite hatte die EAO sicher kein Interesse das mit einem Schlag fast 100 "neue" Ägypter in das Stutbuch aufgenommen werden sollten, die so gar nicht der gängigen Auffassung von "reinen Ägyptern" entsprachen.
Scheich Soliman war übrigens das Oberhaupt der Tahawy-Familie und verheiratet mit einer Deutschen (Helga).
Guest
Aug 21 2003, 07:56 AM
QUOTE (Guest_Dennis @ Aug 20 2003, 01:01 PM)
Ihre Pedigrees wurden seit Generationen nur mündlich überliefert und das war wohl mit ein Grund, sie nicht anzuerkennen.
Ich mag zwar vielleicht ziemlich naiv sein, aber ist die mündliche Überlieferung nicht bei allen Wüstenaraber der Fall gewesen?
Oliver
Aug 21 2003, 08:33 AM
Sicher, aber wir "Westler" glauben eben nur das, was wir schwarz auf weiß vor uns sehen. Einige haben das erkannt, andere nicht. Ob das, was auf irgendwelchen bunt bemalten Papieren in der Vergangenheit der Wahrheit entsprach oder nicht, weiß ja niemand. Aber es beruhigte das Gewissen. Die Pedigrees der Tahawy-Pferde wurden leider nie niedergeschrieben - bzw. offensichtlich leider zu spät, denn als sie aufgeschrieben wurden, geschah das meines Wissen von Bernd Radtke, der Scheich Soliman zu jedem einzelnen Pferd befragte. Doch dem Erinnerungsvermögen eines einzigen Mannes schenkte weder die EAO noch die WAHO rechten Glauben.
Gast2
Aug 21 2003, 11:12 AM
Jetzt bin ich aber auch verwirrt.

Sollte dies wirklich nur auf die Tahawy Pferde zutreffen und nicht im allgemeinen auf die Asilen? Ich meine hätte noch andere und etliche Pedigrees gesehen, wo die letzteren Generationen nicht bekannt sind, wo lediglich steht "desert bred" oder "no records". Ich war davon ausgegangen, dass man sich generell auf wörtliche Überlieferungen bzgl. der Abstammung der Wüstenaraber verlassen musste und dass es aber eine Todsünde war, hierbei zu lügen. Wenn im Krieg Pferde gestohlen wurden, nahm man sogar eine Geisel mit, die das Pedigree ausspucken musste. Ich meine, das hätte ich sogar im Asil Araber Buch gelesen. *grübel*
War über diese Helga (Frau des Scheichs) nicht irgenwann mal was im AJ gestanden??
Jörg
Aug 21 2003, 12:57 PM
Ja, Todsünde usw. - das mag ja auch so gewesen sein. Aber die Pedigrees der Tahawy-Pferde wurden halt in den achtziger Jahren immer noch ohne Pedigrees gezüchtet und die Tahawys waren auch keine Beduinen (also trifft dieser Ehrenkodex auf sie sowieso nicht zu) und Ägypten war immer nur Nachzuchtgebiet, nicht Originalzuchtgebiet. In den achtziger Jahren gab's auch in der arabischen Wüste keinen Ehrenkodex mehr. Und es ist ein Unterschied, ob in der siebten Generation eines Pferdes "desert bred" steht oder in der ersten. auch "Asile" ohne lückenloses Pedigree (bis zu den akzeptierten "Lücken") sind nicht von der WAHO anerkannt (siehe Klynstras Wüstenstute Nijmeh).
Guest
Aug 21 2003, 03:04 PM
Gast 2: Bravo!
"Vater Soliman" nannten die Gäste Scheich Soliman, die lange bei ihm verweilten.
Herr Radtke erstellte das Stutbuch für die Tahawys Anfang der 80iger Jahre - siehe hierzu auch:
"Arabische Pferde" Nr 3/September-November 1984.
Ein interessanter Artikel von Wolfgang Scharps über die Tahawys wurde auch im "Geo" Nr. 4/1982 veröffentlicht.
Vater Soliman war durchaus glaubwürdig - keine Phantasie-Pedigrees, sondern detaillierte Angaben, die engagierte Araberfans zu Papier brachten. Vater Soliman wußte alles: Von welchem Händler wohin usw.
Wie Gast 2 schreibt, handelt es sich um mündliche Überlieferungen und in den Asil Araber Bänden wird auch immer wieder darauf hingewiesen, daß man diese Angaben nich anzuzweifeln braucht. Wie heißt es in dem neuen Asil Araber Band so schön: "Glaub es oder glaub es nicht". Ich glaube meiner Tante, die bei der Entstehung des Stutbuches anwesend war. Sie sagte, daß Vater Soliman einen Kopf wie einen Computer gehabt hat - einmal gespeichert immer gespeichert.
Frau Forbis machte ja dann eine Veröffentlichung in der sie erklärte, daß die Tahawys trotz des Stutbuches nicht anerkennt werden.
Schade!
Rosi Straub
Aug 21 2003, 03:07 PM
Verzeihung! Das Posting mit dem Schlußwort "Schade!" ist von mir.
Jens
Aug 21 2003, 03:29 PM
Das "Bravo" kann ich nicht ganz nachvollziehen; schließlich wrde eine Frage gestellt.
Was in den Asil-Büchern steht ist eine Sache. Eine andere ist z.B. das, was in Erika Schieles Buch "Allahs liebste Kinder" steht; nämlich, dass es gänzlich unmöglich ist sich Pedigrees mit - wie schon erwähnt - über 10 000 oder mehr Namen in der richtigen Reihenfolge zu merken. Es geht einfach nicht; bei aller Liebe zu den Beduinen oder "Vater" Soliman. Und weiterhin steht bei Schiele zu lesen, dass Araber gerne bunte Papiere mit Pedigrees für die Westler malten, "weil die das so wollten". Aber: Das war vor mehr als 100 jahren. Danach beginnt die meist lückenlsoe Dokumentation. Bei den Tahawy-Pferden aber nicht.
Weiterhin (es wurde schon erwähnt), hatte ein Beduine des 18. oder 19. Jahrhunderts wohl wirklich einen hohen Ehrenkodex; aber doch nicht im 20. Jahrhundert. Und dieser Ehrenkodex traf nicht unbedingt auf das Verhalten Nicht-Moslems gegenüber zu.
Und schlußendlich (auch das wurde schon erwähnt): Die Abstammungen der anderen anerkannten Ägypter und Asilen verlieren sich (wie die aller Araber) in der Wüste. Aber sie sind über Generationen hinweg dokumentiert, von der RAS, der EAO, von den Blunts. Doch dieser Zeitraum - von der Wüste bis in die 80iger Jahre - ist bei den Tahawy-Pferden nicht geschlossen und es klafft eine Lücke, die nur von einem einzigen Mann geschlossen wurde: Scheich Soliman. Hmh. Reicht das wirklich aus?
Rosi, der Artikel von Walter Schraps, der von Arabern nicht die geringste Ahnung hat, ist einfach schlecht recherchiert und wimmelt von Fehlern und unwahren Behauptungen. Eine Gegendarstellung von Erika Schiele dazu erschien übrigens in "Arabische Pferde".- Sie sei jedem zur Lektüre empfohlen.
Und noch eine ganz simple Frage für alle Fans der "mündlichen Überlieferung": Wenn bei einem der vielen Raubzüge eine Stute als Kriegsbeute den Besitzer wechselte, dieser im Kampf vielleicht sogar getötet wurde, wer hat denn dann die Abstammung dieser Stute weitergegeben? Wurde der frühere Besitzer nicht getötet, rannte er dann pflichtschuldigst hinter den Häschern seiner Stute her und rief ihnen die Abstammung bis in die fünfte Generation hinterher und die neuen Besitzer haben sich das dann sofort gemerkt...? Wenn mir jemand die Abstammung eines Pferde aufzählt - sagen wir bis in die fünfte Generation - müsste ich mir hunderte von Namen merken. Das soll jeder für sich Zuhause einmal nachvollziehen. Wir sehen uns dann bei "Wetten dass?".
Wie gesagt, ich glaube nicht an mündliche Überlieferungen. Irgendwo müssen wir eine Zäsur setzen - ab da wurden die Wüstenpferde pedigreemäßig erfasst - siehe die Stutbücher der Blunts. Von da an geht es lückenlos bis heute weiter. Aber von den Tahawys gibt es leider von den Anfängen in der Wüste bis in die frühen 80iger gar nichts. Das macht es sehr schwierig.
Rosi Straub
Aug 21 2003, 06:25 PM
Hi Jens,
ich bin zur stillen Leserin geworden, aber bei den Tahawys habe ich mich hinreißen lassen. Nur noch eines (dann ziehe ich mich wieder zurück). Ich denke ist ja ok, was der Jens schreibt aber ich denke auch darüber nach, warum Radtke, Bitterle so viel Zeit, Herzblut, Mühen, Kosten usw. investiert haben für das Stutbuch. Ich meine, da waren erwachsene, intelligente, mit der Kultur vertraute Männer am Werk. So einfach kann es also nicht sein, wie Du schreibst Jens. Meines Erachtens liegt es doch vielleicht eher an der Araberpolitik?!
Ich würde mich sehr freuen, wenn zu diesem Thema noch mehr geschrieben wird - dann habe ich viel zu schmökern und zum Nachdenken.
Einen schönen Abend noch
straub.rosiralf@t-online.de
Gast 2
Aug 21 2003, 07:31 PM
Zitat von Oliver: Die drei einzigen von der WAHO anerkannten Tahawy-Pferde sind Folla, Futna und Bint Barakat. Und von denen gibt es Nachkommen, die ebenfalls anerkannt sind. Was gibt es da noch zu diskutieren...?
Ruthild
Aug 21 2003, 07:41 PM
Hi, ich möchte auf die Frage nach Tahawy-Pferde-Nachkommen in D zurückkommen. Wir sind im Besitz einer ganggewaltigen Bint Folla Enkelin. Durch ihren Vater Machmut hat sie wunderschöne Augen und viel "Dish" bekommen. Leider bin ich noch nicht dahinter gestiegen, wie ich hier ein Bild posten kann. Aber auf unsere HP gibts eines von Noora:
http://www.gestuet-almadarah.de Gruß Ruthild
Gast2
Aug 21 2003, 09:29 PM
Ich erlaube mir behilflich zu sein:
Guest_AndreaO
Aug 22 2003, 07:30 AM
Schande über mich, aber ich besitze die AHRA-CD (noch) nicht.
Also, wer hilft???? (gaaanz lieb schau!)
habiba
Aug 25 2003, 07:02 AM
Halloooo???
kann mir denn keiner einen Auszug aus der AHRA-CD über die Nachkommen posten?
*gaaaaanz lieb schau*
Andrea
Oliver
Aug 31 2003, 09:38 AM
Die Nachkommen von Folla/Fulla
laut AHRA CD-rom (mit allen Vorbehalten - denn
Fulla ist 1942 geboren und ihr letzter Sohn kam 1974 zur Welt - da muss sie
32 Jahre alt gewesen sein; kann stimmen, kann auch falsch sein)
Bint Folla II (v. Hamdan) - ihre Tochter Nefrotete kam nach Deutschland,
ihre Tochter Ghada nach Österreich, ihr Sohn Yakout war Beschäler im
Hamdan-Gestüt/Ägypten
Durra (v. Amlam-Emam) - 2 Nachkommen verzeichnet
Full Gamil/Fol Gamil (v. Hamdan) - 3 Nachkommen verzeichnet;
Dr. Wenzler wollte ihn als Hauptbeschäler nach Marbach holen;
es scheiterte daran, dass er Schimmel war (mit starkem Pigmentverlust)
und daher als Nachfolger für Hadban Enzahi nicht in Frage kam
Hosni (v. Ibn Sharzada) - keine Nachkommen
Rezk (v. Korayem) - keine Nachkommen
Die Nachkommen von Bint Barakat:
Okth El Full/Okt El Fol (v. Hamdan) - 5 Nachkommen; ihre nicht -rein-ägyptische Tochter
Rokaya (v. Fol Yasmeen) kam nach Deutschland und brachte 10 Nachkommen von
verschiedenen Hengsten (El Aswad, Dhaly), übte aber keinen Einfluss aus
Reda (v. Fol Yasmeen) - nicht-rein-ägyptisch; 5 Nachkommen;
sie wurde von Petra Horsch nach Deutschland importiert
Baricat (v. Mozaffar) - keine Nachkommen
El Fol (v. Amlam-Emam) - 1 Nachkomme
Hisham (v. Amlam-Emam) - keine Nachkommen
Sabr Gamil (v. Amlam-Emam) - keine Nachkommen
Und schließlich die Nachkommen von Futna:
Ali Baba (v. Mozaffar) - keine Nachkommen
Bint Futna (v. Hamdan) - keine Nachkommen
Bint Futna II (v. Hamdan) - 6 Nachkommen ohne Einfluss
Rhita (v. Amlam-Emam) - benannt nach Rhita McNair; keine Nachkommen
OAndrea
Aug 31 2003, 12:03 PM
Suuuupi, danke Oliver!
Hab ja in einem anderen post schon angedeutet, daß ich noch ein paar entferntere Nachkommen ausfindig gemacht habe. Besonders in der Zucht von Herrn Eutermoser und Frau Marcik.
Aber eine Sache geht mir nicht aus dem Kopf: Du sagtest doch, Du hättest noch irgendwo Fotos von Ghada. Bitte, bitte, bitte, schau doch noch mal, wo und setz sie hier rein oder emaile sie mir unter elarab@freenet.de.
Danke, Andrea
OAndrea
Aug 31 2003, 12:05 PM
Uuuupsi, sorry!
Hab grad Deine Antwort auf mein anderes topic gesehen. Werd gleich mal reinschauen.
Andrea
Alice
May 23 2005, 08:39 AM
Ich bin gerade über diese alte Diskussion gestolpert und bin verblüfft, dass einige offensichtlich die Fakten nicht sehen wollen oder können. Das Zauberwort fiel schon recht früh in der ersten Erklärung, nämlich das die Tahawys keine Beduinen sind. Sie sind seit Jahrzehnten sesshaft, sie lebten in Ägypten und nicht in der Wüste Arabiens. Woher soll also ein "Ehrenkodex" kommen? Was ist an der Aussage eines Scheich Soliman anders als an irgendeinem anderen Bürger Ägyptens? Die WAHO konnte gar nicht anders als die Pferde nicht anzuerkennen. Alles andere wäre ein Witz gewesen.
Es ist doch ein Unterschied ob Pfered seit Jahtzehnten in Ägypten ohne Abtsammungspapiere gezüchtet werden, wo alles mögliche an Fremdblut drin sein kann oder ob in der arabischen Wüste vor 150 Jahren Pferde erworben wurde, von denen Abstammungen ungewiss sind.
Oliver
May 23 2005, 09:58 AM
Alles hat immer zwei Seiten.
Ich bin überzeugt, dass niemand sich so viele Abtammungen merken kann.
Auf der anderen Seite bin ich aber auch überzeugt, dass die EAO die Konkurrenz der Tahawi-Pferde fürchtete udn alles tat, um die Anerkennung zu verhindern.
larapintavian
May 24 2005, 02:37 PM
Is there any way to get a GOOD translation of this thread? The one I have is very, very, poor to say the least. (Unfortunately my mother didn't think it important to teach her children her language.)
Unfortunately, my 21-yr-old *Ghadaa daughter, (who failed to get in foal after living with a stallion all last summer), lost a 4 month, unsuspected fetus on Saturday. I'll get her home from the vet's today. He, too, was surprised that a mare her age, pasture kept, not showing heat, would have a mature follicle in January. He felt the abortion was from insufficient progesterone production, so IF we get her settled (guess I should be positive and say WHEN) again we'll be prepared.
bakogl
May 1 2006, 06:32 PM
Ich habe einen Hengst, der die seltenste Blutlinie führt: Väterlicherseits führt er das Tahawi-Blut über Bint Folla und Ghada, mütterlicherseits stammt er aus der - meines Wissens fast ausgestorbenen - kehrsan-Familie.
Er ist ein sehr großer, kompakter Hengst mit wenig Dish, jedoch großem klaren Auge und wird in den Distanzsport eingeführt.
Wenn noch jamend Pferde dieser Linien besitzt, interessiert mich, was es da noch gibt. Dem idealen "schönen" Araber entsprechen sie ja leider nicht, weil eben der Dish fehlt.
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