DATEN Geboren: 01.10.2000 |
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Maymoon (Salaa El Dine x Madinah Bint Saariyah) ist ein Pferd, das einem den Atem nimmt. Der Anblick des in seinem Paddock stolz umhertrabenden Hengstes versetzt den Betrachter unwillkürlich zurück in eine Zeit, in der Beduinen mit ihren Kriegspferden durch die Wüste zogen. Ätherisch ist er – ja, aber dabei doch keineswegs übertrieben verfeinert. Vielmehr verkörpert Maymoon den natürlichen, authentischen Typ des edlen Ägypters. Er verfügt über enormes Gangvermögen, das er jederzeit zur Schau stellt – egal, ob er sich vor Stuten oder vor Besuchern präsentiert. Auch wenn er noch recht jung ist, hat sich Mamyoon doch bereits einen Namen als Vererber gemacht. Seine Fohlen besitzen die freie Bewegungsmanier ihres Vaters, seine dunkle Pigmentierung, seinen freien Kehlgang, die großen Augen. Er selbst hat einen extrem markanten Kopf, der im Laufe der Jahre immer trockener geworden ist – und seine Nachkommen besitzen die gleichen, wie gemeißelt erscheinenden Züge mit großen, feinen Nüstern, breiter Stirn und ausgeprägter Ganasche. Fünfundzwanzig Prozent seiner Nachkommen ziert die begehrte Rappfarbe, darum ist Maymoon in seiner Heimat als Farbvererber begehrt. „Dieser junge Hengst hat alle Voraussetzungen einmal ein guter Vererber zu werden“, schrieb der deutsche Züchter Dr. Hans Joachim Nagel in seinem Buch "Return and Renaissance", nachdem er den jungen Maymoon und seinen Besitzer in Saudi-Arabien besucht hatte. Er sollte Recht behalten!
Maymoon stammt aus einer der profiliertesten Hengstlinien der Ägypterzucht und darf als überaus würdiger Repräsentant bezeichnet werden. Sein Vater Salaa El Dine (Ansata Halim Shah x Hanan von Alaa El Din) hat sich als Vater besonders typvoller Nachkommen einen Namen gemacht und war insbesondere dafür bekannt, gleichermaßen gute Stuten und Hengste gezeugt zu haben. Auch wenn er den Katharinenhof seines Besitzers Dr. Nagel nie verlassen hat, gilt er besonders im Mittleren Osten als bedeutender Hengst, dessen Nachkommen dort maßgeblich die Zucht mitbestimmen – da viele seiner Töchter, Enkel und Urenkel nach Kuwait und Qatar exportiert wurden. Sein Vater Ansata Halim Shah (Ansata Ibn Halima x Ansata Rosetta) kam in seiner Jugend in die „Top Ten“ der amerikanischen Nationalschau und stand beim Welt-Championat in Paris als Reserve-Junioren-Champion im Rampenlicht, bevor er sich als Deckhengst erster Güte hervortat. Er wurde in Deutschland, den USA und in Qatar eingesetzt und hinterließ dort jeweils bedeutende Nachkommen. Heute ist sein Name ein Synonym für Typ – und er zählt zweifellos zu den Legenden der Zucht. Ansata Halim Shahs Vater Ansata Ibn Halima (Nazeer x Halima) bedarf mit Sicherheit keiner weiteren Vorstellung. Er war der Gründerhengst des weltberühmten Ansata-Gestüts von Don und Judith Forbis. Maymoons Mutter Madinah Bint Saariyah (Imperial Madheen x PLF Saariyah von Shaikh Al Badi) wurde 1997 „Supreme Champion-Stute“ des Egyptian Event in den USA (per einstimmiger Entscheidung der Richter) und gewann kürzlich ihre Klasse bei der ersten Al Khalediah-Schau in Saudi-Arabien. Mit ihren vierzehn Jahren war sie die älteste Stute der Schau – hatte aber offenbar nichts von ihrer Klasse eingebüßt! Madinah Bint Saariyah ist die auf Schauen erfolgreichste Tochter ihres berühmten Vaters Imperial Madheen und geht in der Mutterlinie auf die einflussreiche Soheir II (Fagir x Tifla von Nazeer) zurück, die 1970 von Douglas B. Marshall in die USA geholt wurde. Ein beeindruckendes Pedigree und ein Hengst, der dieses widerspiegelt! Klicken Sie hier für sein Pedigree! PERSÖNLICHKEIT Maymoon erbte die Präsenz und den verspielten Charakter seines Vaters Salaa El Dine. Er liebt es, Aufmerksamkeit und Zuwendung zu bekommen – egal ob durch einen Menschen oder ein anderes Pferd. Maymoon ist intelligent, neugierig und sehr menschenbezogen.
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