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1982 - 2003
Zum Vergrößern die Fotos anklicken!
Imperial
Imdals Name stand für Erfolg.
Er war ein einzigartiges Pferd. Nur wenige reichten an ihn heran...
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Am Anfang war das
Pedigree
In
Größe, Linie und Länge des Halses übertraf der Sohn
den Vater - Attribute, die er seiner Mutter Dalia (Morafic x Romanaa II)
zu verdanken hatte. Dalia war eine auf der Gleannloch-Farm geborene Stute,
die sich so unnahbar wie ein Filmstar verhielt, aber über die typischen
Merkmale eines Gleannloch-Pferdes verfügte: makellose Beine, eine
kräftige Hinterhand, eine gute, leicht geschwungene Oberlinie mit
langer Kruppenpartie, leichtfüßige Bewegungen und einen langen,
elegant getragenen Hals. Die Verbindung von Imdals Eltern stand offenbar
unter dem Motto "Gegensätze ziehen sich an". Zwar lautet
ein alter Züchterspruch, dass man Gleiches mit Gleichem paaren soll,
doch Barbara Griffith wollte das Beste, was Ansata (Typ) und Gleannloch
(Linie und Gänge) zu bieten hatten, miteinander kombinieren. Ihr
Plan ging auf - und Imperial Imdal löste das Versprechen ein, das
sein Pedigree gegeben hatte.
Der Weg an die
Spitze
Photo: Scott Trees Imperial Imdal entdeckt die Welt Doch
als sie den Preis hörte, musste sie kräftig schlucken. "Es
war der höchste, den ich je für ein Fohlen gehört hatte!"
Sie rief ihren Mann an und weil sie sich so in das Fohlen verliebt hatte
und er seine Frau liebte, rief er kurz entschlossen bei der Bank an. Die
Vallées waren keine Millionäre, darum musste ein Kredit aufgenommen
werden. Doch schließlich war alles unter Dach und Fach und Imdal
gehörte ihnen. Von da an gab es kein zurück mehr: Imdal war
auf dem Weg, die Welt zu erobern! "Es gibt ein paar Momente im Leben,
die alle anderen unwichtig werden lassen", erinnert sich Barbara
Vallée. "Der Tag, an dem wir Imdal nach Hause holten, hat
sich für immer in mein Gedächtnis eingegraben. Er
war 11 Monate alt und hatte gerade einen harten Winter überstanden,
denn er hatte sich eine Lungenentzündung zugezogen. Trotzdem machte
uns sein Anblick schier atemlos. Wir verbrachten endlos lange Tage miteinander
und lernten uns kennen. Langsam wurde er wieder vollständig gesund
und galoppierte in halsbrecherischer Geschwindigkeit über die Weiden,
um dann unvermittelt zu bremsen, den Hals zu wölben und ein markerschütterndes
Wiehern auszustoßen. Ich stand oft stundenlang da und beobachtete
ihn - bis die Sonne unterging und sich seine Silhouette dunkel gegen den
Horizont abzuzeichnen begann. Ein traumhaft schöner Anblick."
Photo: Johnny Johnston Imperial Imdal als Vierjähriger im Jahr 1986 Imdal
veränderte das Leben der Vallées erheblich. Hatten sie bis
dahin ein beschauliches Leben mit ihren Arabern geführt, brach durch
die überwältigenden Erfolge von Imdal eine wahre Flutwelle auf
sie ein. Imdal sollte zu einem der beliebtesten Ägypter in den USA
aufsteigen. "Manchmal musste ich mich selber kneifen", gesteht
Barbara Vallée, "weil ich es sonst selbst nicht geglaubt hätte.
Die Züchter standen förmlich Schlange, um ihre Stuten mit ihm
zu decken." Der Grund für seine große Popularität
waren seine Schauerfolge, die er schon als Jüngling errang. Zusammen
mit seinem Trainer Steve Dady eilte er von Erfolg zu Erfolg, drehte eine
Ehrenrunde nach der anderen und wurde bekannter und bekannter. Steve Dady
führte ihn zu seinen großen Siegen beim Egyptian Event, wo
er gleich zweimal "Supreme Champion" wurde und zum Titel des
Reserve U.S. National-Champions im Jahr 1988. Dies war zweifellos der
Höhepunkt seiner Schaukarriere und alle, die ihn damals sahen, werden
bestätigen, dass ihm und ihm alleine der Titel des Champions zugestanden
hätte. Der Applaus, den er erhielt, war ohrenbetäubend, während
der Champion mit spärlichem Beifall verabschiedet wurde. In Europa
hatte man Imdal bereits zwei Jahre zuvor mit offenen Armen empfangen und
ihn beim Salon du Cheval in Paris zum Welt-Champion bestimmt. Übrigens
war er der erste Senioren-Welt-Champion rein ägyptischer Abstammung,
was damals einer kleinen Sensation gleichkam. Seine Züchterin Barbara
Griffith, bezeichnete ihn danach als ihr Meisterwerk: "Er kommt sehr
nahe an mein Ideal heran", sagte sie. "Verdammt nahe!"
Photo: Johnny Johnston 1986 gewinnt Imperial Imdal zum ersten Mal das Egyptian Event Was wirklich zählt
1990 gewinnt
Imperial Imdal das Egyptian Event zum zweiten Mal
Imperial
Imdals führender Sohn in den USA ist PVA Kariim Doch Imdals Einfluss reicht bis in weitere Generationen: Sein Sohn PVA Kariim stellte bisher schon zwei Event Supreme-Champions - RZA Orient Express und Imperial Baarez, einen exquisiten Hengst, der als Hauptbeschäler den Harem des Imperial-Gestüts betreut und seinerseits bereits eine Junioren-Championesse und eine Reserve Senioren-Championesse des Egyptian Events stellte. Im Jahr 2005 war er beim All Nations Cup in Aachen und beim Welt-Championat von Paris Reserve-Champion.
Auch Europa war vor Imdals Söhnen nicht sicher - sie räumten hier kräftig ab. Zuerst kamen sie aus den USA, wie Moroc (Welt-Champion in Paris), Kaih und Imperial Pharaj (Champions in Italien), später folgte ein ganzes Bataillon von Söhnen, Töchtern und Enkeln aus Israel, die beim Asil Cup, dem Egyptian Event, dem Welt-Championat oder beim Nations-Cup und Europa-Championat mit den Siegerschleifen davon trabten. Klicken
Sie hier, um Imdals "italienische" Söhne zu sehen!
Photo: Rik van Lent Jr. Imperial
Imdal in Megiddo
Photo: Rik van Lent Jr. Imperial
Imdal in
Israel "Unsere
Suche nach einem überragenden Hengst hatte endlich ein Ende gefunden",
sagt Chen Kedar, Managerin des Ariela-Gestüts. "Imdal war ein
Hengst, würdig den Stallunmgen eines König Salomons." Die
berühmten Stallungen des Königs sollen sich in Megiddo befunden
haben und die wenigen Steine, die heute noch davon künden, erinnern
daran, dass Israel in der Antike die Heimat einer der größten
Sammlungen kostbarer arabischer Pferde war. Kein Zweifel, dass Imdal zu
diesem Ort passte. Die Jahre in Israel vergingen rasend schnell, doch
sein Einfluss wird für lange Zeit bestehen bleiben. "Er wird
der Nazeer von Israel genannt", sagt die israelische Züchterin
Tzwiah Idan. Ein Blick auf die Erfolge seiner Nachkommen in Israel macht
deutlich, dass dies keine Übertreibung ist.
Photo: Rik van Lent Jr. Wer
ist dieses vielversprechende Fohlen? Seine Söhne und
Töchter dominierten den israelischen Schauring - und sie gewinnen
bis heute die wichtigsten Schauen. In Israel gezüchtete und nach
Europa exportierte Nachkommen wie Sinjabi (Junioren-Champion Kauber Platte),
Mosalli (zweimaliger Champion des Egyptian Event Europe), Al Maraam (Nations
Cup Reserve Junioren-Champion; mittlerweile wieder in Israel), Laheeb
(Reserve Junioren-Champion des Europa-Championats; ebenfalls zurück
in Israel) oder Loubna (Champion-Stute des Elite-Cups) machten ihrem Vater
alle Ehre.
Photo: Rik van Lent
Jr. Al
Maraam (Imperial Imdal x Vision HG) ist einer Klicken Sie hier, um Imdals isrealische Nachkommen zu sehen! Laheeb (Imperial Imdal x AK Latifa) war der erste rein ägyptische Hengst, der von allen polnischen Staatsgestüten eingesetzt wurde und eine seiner ersten Töchter - Emira - gewann im Jahr 2001 das Junioren-Championat und das Supreme-Championat der polnischen Nationalschau. Weitere in Polen gezogene Laheeb-Nachkommen errangen Championate. "Was soll's", werden sie denken, "hübsche Gesichtchen und wacklige Beine!" Falsch gedacht. Hübsche Gesichter haben sie tatsächlich, darüber hinaus aber auch genügend Herz, Biss und Kraft, um auf der Rennbahn zu bestehen. Auf der Rennbahn in Warschau konnten sich bereits fünf von Laheebs Nachkommen platzieren (immer unter den ersten Drei) und seine schnelle Tochter Wieza Babel war zwei Jahre zuvor zur Junioren-Championesse der Nationalschau des Jahres 2001 gewählt worden.
Photo: Kerstin Anders
Al
Lahab (Laheeb x Vision HG) gewann zahlreiche
Oliver Wibihal
Photo: Fred
Bennett III |
This
feature was brought to you in February 2004 by
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