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Photo: Scott Trees
Imperial
Phanadah
Als Fünfjährige wurde Pharrah in die USA
verkauft und fand 1978 auf dem Imperial Gestüt ihr Zuhause. Dort bekam
sie fünf Fohlen in Folge. Das erste war das beste und (bis heute!)
einflußreichste: Imperial Phanadah (v. Ibn Moniet El Nefous).
Eine Fuchsstute, die der Mutter im direkten Schönheitsvergleich zwar
unterlag, sich aber als wahre "Weltvererberin" erwies. Besonders
als man sie dem Pascha des Imperial Gestüts zuführte - dem unvergleichlich
männlichen und feurigen Ansata Imperial - wurden Töchter geboren,
die sich gegenseitig an Ausstrahlung und Schönheit überboten. Es waren
die "Glamour-Ladies" Imperial Im Phayanah (im Titel),
Imperial Phanilah und Imperial Im Pharida.

Photo: Rik van Lent
Imperial
Im Pharida und Imperial Phanilah in Qatar
Ob in Qatar, in Jordanien, in Israel, in Frankreich
oder in Amerika - überall standen diese drei Stuten auf dem Siegertreppchen.
Die Erfolgreichste war die Fliegenschimmelstute Imperial Phanilah.
In Europa machte sie sich durch den Sieg im Welt-Championat von
Paris unsterblich. Als nach der Siegerehrung der Applaus aufbrandete,
wieherte sie und stieg steil in die Höhe: Ein Denkmal arabischen
Adels wie es ein Bildhauer nicht vollendeter hätte darstellen
können!

Photo: Susanne Bösche
Imperial
Phanilah
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zu sehen!
Imperial Phanilah lebt heute auf dem Gestüt "Al
Shaqab" des Kronprinzen von Qatar - zeitweilig zusammen mit ihrer
braunen Vollschwester Imperial Im Pharida, die mittlerweile verstorben
ist. Die ersten Nachkommen der Phanilah haben ebenfalls schon Championate
erobert - besonders ihre Tochter Amira Al Shaqab (v. Al Aadeed
Al Shaqab), doppelte National-Championesse von Qatar.

Photo: Erwin Escher
Amira
Al Shaqab
Imperial Im Phayanah, Schwester von Imperial
Phanilah und Imperial Im Pharida hat ihre Zelte in Israel bei Uri
Ariely aufgeschlagen. Ihr Sohn Shahir (von dem deutschen Hengst
Salaa El Dine) kehrte vor zwei Jahren in die USA zurück und deckte
als "Outcross"-Hengst auf dem Heimatgestüt von The
Minstril dessen Töchter und Enkeltöchter. Auch Shahir besticht in
besonderem Maß durch Ausstrahlung und Adel, wenngleich man in ihm
kaum noch die Urgroßmutter Pharrah erkennen kann. Mittlerweile steht
er im alleinigen Besitz von "Jamal Egyptian Arabians" in
Memphis.

Photo: Stuart Vesty
Shahir
Doch auch auf dem Imperial Gestüt kommt man
noch heute nicht ohne Pharrahs Blut aus. Barbara Griffith schätzt
die junge Imperial Orrapha (Orashan x Imperial Im Pharida - Vollschwester
zu Imperial Phanilah) als eine ihrer besten Zuchtstuten. Deren zweijähriger
Sohn Imperial Kamshah (v. Imperial Al Kamar) läßt das Herz
eines jeden Araberfreundes höher schlagen. Wenn er leichtfüßig über
die tiefgrünen Hügel des Imperial Gestüts tobt und seine Mähne und
sein Schweif im Wind wehen, wird einem bewußt, daß das arabische Pferd
in der Tat "ein Flieger ohne Flügel" ist: Nur aus
Gefälligkeit scheint er den Boden zu berühren...

Imperial
Kamshah
Warum also trennte sich Barbara Griffith
damals von Pharrah? "Es war keine leichte Entscheidung",
gibt sie zu, "doch ich besaß drei ihrer Töchter, die ihre Linie
fortsetzen konnten." Also keine "versteckten Fehler"?
"Nein, absolut nicht! Fragen sie Diane und Vincent Fortuna, ob
sie den Kauf je bereut haben!" Eine Frage, die sich erübrigt.
Noch heute - viele Jahre nach Pharrahs Tod - gibt es für Diane kein
anderes Pferd. "Pharrah war für mich das Ideal einer ägyptischen
Stute - schön und sanft, edel und erhaben und die beste Zuchtstute,
die man sich wünschen konnte!"

Weitere
Nachkommen der Imperial Phanadah:
Imperial Pharouk (v. Imperial Al Kamar) - Championvererber
in Qatar
Imperial Pharasha (v. Imperial Al Kamar) - Zuchtstute im Imperial-Gestüt
Imperial Pharaj (v. Imperial Imdal - italienischer Championhengst
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Zwei Pharrah-Söhne wurden auf dem Gestüt
der Fortunas geboren. Der erste war Royal Jalliel, ein 1984 geborener
Ansata Imperial-Sohn. Ein sanfter Hengst, dessen Charakter
eindeutig von der Ruhe seiner Mutter geprägt war. Von Geburt an war
er ein echter "Schönling": vollendet harmonisch, vollendet
grazil. Ganz die Mutter. Sein Kopf war kürzer als Pharrahs, da
schien sein Vater sich durchgesetzt zu haben.

Photo: Polly Knoll
Royal Jalliel
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Der zwei Jahre jüngere Halbbruder Royal Mikhiel
(v. Nabiel) schlug ebenfalls mehr nach dem Vater. Ein Kraftpaket,
stärker und maskuliner als sein Bruder, feuriger und
temperamentvoller als er.Zwar standen beide Hengste im Schauring
erfolgreich ihren Mann, doch überflügelte Royal Mikhiel durch sein
selbstbewußtes Auftreten und die größeren Linien den älteren Bruder.
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